Steuerberater Essen
Steuerberater
Andreas Weiss - Steuerberater aus Essen

Kanzlei: Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten - Aus der täglichen Arbeit eines Steuerberaters

Hier finden Sie loser Folge immer mal wieder kleine, interessante Geschichten, die mir bei der täglichen Arbeit als Steuerberater begegnet sind. Alle Geschichten sind tatsächlich so erfolgt und zeigen, dass man auch eigentlich Unmögliches mit etwas Engagement möglich gemacht werden kann – zum Vorteil des Mandanten.

1. Stundung von Steuernachzahlungen trotz Verrechnungsmöglichkeiten

Letztes Jahr hat ein Mandant von mir für das Jahr 2007 eine hohe Steuerzahlung vom Finanzamt mitgeteilt bekommen und sollte über 50 T€ zahlen. Die Steuern wurde festgesetzt, da eine entsprechende Verlustbescheinigung des Betriebsstättenfinanzamtes noch nicht dem Wohnsitzfinanzamt übermittelt worden war. Er kam mit dem Sachverhalt zu mir und bat mich um Hilfe. Während  ich mir den Fall genauer angesehen hatte, bekam mein Mandant für das Jahr 2008 den Steuerbescheid mit einer für ihn erfreulichen Steuererstattung über 20 T€. Das Finanzamt hat die Erstattung für das Jahr 2008 mit der noch offenen Nachzahlung für das Jahr 2007 verrechnet und somit war für meinen Mandanten das Geld erst einmal nicht verfügbar.

Meine Lösung war, dem Finanzamt gegenüber einen Stundungsantrag für das Jahr 2007 zu schicken, damit die Steuern zunächst einmal nicht fällig werden. Der Antrag bezog sich auf die gesamte Steuerschuld über 50 T€. Als Begründung führte ich die noch nicht festgesetzen Verluste aus der Beteiligung heran. Das Finanzamt hat ohne vorliegen der entsprechenden Verlustbescheinigung meinem Antrag entsprochen, die gesamte Steuerschuld gestundet und die bereits verrechneten Steuern aus dem Jahr 2008 meinem Mandanten nachträglich erstattet. Drei Monate später kam die entsprechende Verlustbescheinigung und ich konnte mich beim Finanzamt bedanken, dass Sie mir und meinem Kunden unkompliziert geholfen haben.

2. Monatliche Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung trotz vierteljährlicher Abgabepflicht

Durch eine höhere Investition hat einer meiner Mandanten für den Monat Oktober 2010 ein größeres Vorsteuerguthaben erhalten. Bislang hat dieser Mandant seine Umsatzsteuer-Voranmeldung vierteljährlich abgegeben, da er die Grenzen des Umsatzsteuergesetzes für die monatliche Abgabe der Voranmeldungen in der Vergangenheit nicht überschritten hat. Zusätzlich hatte das Finanzamt für die Abgabe der entsprechenden Voranmeldungen eine Dauerfristverlängerung erteilt, so dass für das IV/2010 die Umsatzsteuer-Voranmeldung zum 10.2.2011 abzugeben gewesen wäre. Die Erstattung des Guthabens aus Oktober hätte sich somit sicherlich bis Ende Februar hingezogen.

Ich habe beim Finanzamt einen Antrag monatliche Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung gestellt, da mein Mandant davon ausgehen konnte, künftig die Grenzen für die monatliche Abgabe zu überschreiten. Gleichzeitig habe ich den Antrag auf Dauerfristverlängerung zurück genommen, so dass die Umsatzsteuer-Voranmeldung für den Monat Oktober bis zum 10.11.2010 beim Finanzamt vorliegen musste. Ich habe die Finanzbuchführung sofort am 3. November bearbeitet, die Voranmeldung online der Verwaltung übersandt und mein Mandant hatte am 12.11.2010, also rund drei Monate früher,  seine Erstattung auf seinem Bankkonto.

3. Banken glücklich trotz scheinbarer Finanzierungsprobleme

Vor einigen Jahren kam ein Mandant zu mir, der über eine Vielzahl von Immobilien verfügte. Trotz enormer Vermögenswerte hatte dieser Mandant Finanzierungsschwierigkeiten, da die begleitenden Banken keine nachvollziehbare Übersicht über alle Objekte meines Mandanten hatten. Letztlich fehlte eine aussagekräftige Vermögensübersicht incl. einer transparenten Einnahmen- und Ausgaben Aufstellung, so dass die Banken nicht mehr bereit waren, die Finanzierungen weiter zu führen.

Ich habe für diesen Mandanten umgehend eine Immobilien-Buchhaltung erstellt, wo jedes einzelne Objekt mit einer Einnahmen- und Ausgaben Übersicht nachvollziehbar aufgeführt war. Daneben haben wir mit diesen Werten eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung aufbauen können, die den Banken gezeigt hat, dass mein Mandant alle Verpflichtungen aus den Mieteinnahmen decken konnte. Alle Banken waren zufrieden gestellt und haben keine Finanzierung zurückgezogen. Heute dient uns diese Arbeit dazu, Investitionsentscheidungen im Vorfeld zu simulieren und den Banken bei anstehenden neuen Finanzierungen bereits entsprechende Szenariorechnungen vorlegen zu können. Probleme bei den Finanzierungen gab es seitdem für meinen Mandanten nicht mehr.

Welchen Erfolg können wir gemeinsam erreichen?

Ich freue mich Sie bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee unverbindlich kennen lernen zu dürfen. Rufen Sie mich einfach an unter 0201.185 999 32 oder nehmen Sie schriftlich Kontakt auf.

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